Der Kauf ist gemacht, die Frage ist der Weg
Möbel kaufen ist leicht geworden, sie nach Hause zu bekommen nicht. Der Händler liefert bis zur Straße, der Verkäufer aus der Kleinanzeige hat keinen Wagen, und der eigene Kombi endet bei der Länge einer Couch. Für genau diese Lücke gibt es den Möbeltransport: ein Fahrzeug, zwei Leute, ein Stück, und am Ende steht es im Zimmer statt im Hausflur.
Wir fahren solche Fahrten im gesamten Gemeindegebiet und in die Nachbarorte. Nach Potsdam sind es vom Betriebssitz 6,6 Kilometer, nach Stahnsdorf 11,4, nach Michendorf 14,4 und nach Ludwigsfelde 14,5 Kilometer. Das sind Wege, die im Rahmen einer halben Stunde reiner Fahrzeit bleiben, und deshalb lohnt sich für sie kein Tagesauftrag, sondern eine kurze Buchung nach Zeit.
Was gefahren werden kann, richtet sich weniger nach dem Gewicht als nach der Form. Ein Schrank in Einzelteilen ist harmlos, derselbe Schrank am Stück will durch ein Treppenhaus, das 1900 für andere Möbel gebaut wurde. Sagen Sie uns vorher Maße und Etage, dann kommt der passende Wagen und die passende Zahl an Händen.
Küchenkauf, Sofa, Waschmaschine
Die häufigste Fahrt ist die Küche. Sie kommt als Palettenlieferung an die Straße, und dort steht sie dann, in Teilen, die einzeln handlich und in Summe schwer sind. Wir holen die Lieferung ab oder nehmen sie an der Adresse auf, tragen sie in die Wohnung und stellen die Kartons dorthin, wo montiert wird. Das Aufstellen der Einbauküche selbst ist ein eigener Posten, den wir ebenfalls anbieten.
Der zweite Klassiker ist das Polstermöbel aus zweiter Hand. Hier zählt Tempo, weil der Verkäufer meist ein enges Zeitfenster nennt. Wir sichern die Sitzflächen gegen Regen und Straßenschmutz, denn ein Sofa, das nass in den Wagen geht, riecht drei Wochen später noch danach.
Waschmaschinen und Kühlgeräte fahren wir mit, wenn sie transportsicher sind. Bei der Waschmaschine gehört die Trommel gesichert, sonst nimmt das Lager auf der Fahrt Schaden. Wer die Transportsicherung nicht mehr hat, sagt uns das vorher, dann wird das Gerät entsprechend gelagert und langsamer gefahren.
Was wir vor der Fahrt von Ihnen brauchen
- Höhe, Breite und Tiefe des Stücks, notfalls grob mit dem Zollstock gemessen
- Etage und Art des Treppenhauses an beiden Adressen
- Ob an der Abholadresse jemand beim Tragen hilft oder nur aufschließt
- Ein Zeitfenster, in dem der Verkäufer oder der Händler erreichbar ist
Enge Höfe, lange Einfahrten, Scheunentore
In den Straßendörfern der Gemeinde ist der schwierige Teil selten die Straße. Nudow, Philippsthal, Fahlhorst und Tremsdorf haben Höfe mit langen Einfahrten, und was dort abgeholt wird, steht oft nicht im Haus, sondern in der Scheune oder im Keller. Ein Schrank, der seit zwanzig Jahren unter dem Scheunendach steht, muss erst einmal ins Freie, bevor er in einen Wagen kommt.
Für solche Adressen nehmen wir lieber den Kastenwagen als den großen Wagen. Er kommt über den Hof, wendet auf kleinerer Fläche und hinterlässt keine Spur im Rasen. Passt das Stück nicht hinein, fahren wir zweimal oder stellen den großen Wagen an der Straße ab und tragen das letzte Stück Weg. Was davon nötig ist, klären wir am Telefon, nicht erst im Hof.
In Bergholz-Rehbrücke ist es umgekehrt: Der Wagen kommt fast überall vor die Tür, aber drinnen wird es eng. Villen und Landhäuser aus der Zeit um 1900 haben Treppen mit Wendungen und Geländer, die man nicht abschrauben möchte. Hier entscheidet der Blick ins Treppenhaus, ob ein Stück am Stück hochgeht oder unten zerlegt wird.
Was die Fahrt kostet und wie lange sie dauert
Gerechnet wird nach Zeit, ab der Abfahrt bis zum Abstellen am Zielort, mit zwei Stunden als kleinster Buchung. Für kurze Wege innerhalb der Gemeinde ist das in aller Regel die günstigste Rechnung, weil kein Aufmaß und keine Vorbereitung nötig sind. Die Sätze für Wagen und Kräfte stehen in der Preisübersicht dieser Seite.
Die Fahrzeiten in der Tafel darunter stammen aus einer eigenen Messung vom 02.09.2026 und sind reine Rechenzeiten ohne Verkehr. Sie helfen beim Einschätzen, wie viel Zeit eine Fahrt frisst, ersetzen aber keine Zusage: Eine Küchenlieferung, die eine Viertelstunde später kommt als angekündigt, verschiebt den ganzen Termin.
Was über den Grundbetrag hinausgeht, steht mit eigener Zahl im Angebot, bevor der Termin bestätigt wird. Fällt am Umzugstag etwas Zusätzliches an, sprechen wir es vorher an.
Auch der umgekehrte Weg
Wenn ein neues Möbelstück ins Haus kommt, muss meist eines heraus. Wir nehmen das alte Stück auf derselben Fahrt mit und bringen es zum Wertstoffhof, statt Sie damit allein zu lassen. Die dortige Gebühr geben wir unverändert weiter, ohne Aufschlag.
Genauso fahren wir Stücke innerhalb der Familie: das Bett von Fahlhorst zur Tochter nach Saarmund, den Küchentisch aus dem aufgelösten Haushalt nach Bergholz. Das sind kleine Aufträge, die kaum jemand annimmt, weil sie sich für einen Tagesplan nicht rechnen. Wir bündeln sie mit anderen Fahrten in derselben Ecke der Gemeinde, und dann geht es.
| Ziel | Strecke | reine Fahrzeit |
|---|---|---|
| Ortsmitte Bergholz-Rehbrücke | 1,7 km | 3 Minuten |
| Saarmund | 5,1 km | 8 Minuten |
| Philippsthal | 6,8 km | 9 Minuten |
| Nudow | 7,9 km | 10 Minuten |
| Fahlhorst | 9,7 km | 14 Minuten |
| Tremsdorf | 10,5 km | 14 Minuten |
| Potsdam | 6,6 km | 12 Minuten |
| Teltow | 18,4 km | 20 Minuten |
| Eigene Messung vom 02.09.2026 ab Arthur-Scheunert-Allee, gerechnet ohne Verkehr. Für Adressen in Nuthetal und den Nachbargemeinden stellen wir keine Anfahrt gesondert in Rechnung. Liegt ein Ziel weiter weg, steht die Anfahrt vorab mit Betrag im Angebot. | ||